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Am Ende

Am Ende – Was passiert am Ende? Wer bestimmt, wann der letzte Vorhang fällt? Ist es der Körper, ist es das Publikum oder ist es ein Gesetz? The show must go on! Die Künstler*innen streben zurück auf die Bühne. Wenn sie das Publikum halbieren oder gar vierteilen, wenn niemand mehr lachen, singen, tanzen oder gar applaudieren darf. Wenn kein Theater mehr existiert. Wenn es nur noch einen Ort gibt, wo Auftritte möglich sind: Im öffentlichen Raum, auf der Straße. Inschallah, wenn Gott will: Wir kommen zurück und zelebrieren Kultur. Wenn wir noch einen einzigen Menschen finden, der Anteil nimmt. Wenn Free Hugs verboten sind und Gott sei Dank, die Künstlerin noch auf einen Künstler trifft.
Die Entwicklung der Show begann in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Hilde Cromheecke genreoffen ohne Festlegung auf bestimmte Requisiten und Techniken. Die inhaltliche Forschung gab das Narrativ vor, während wir unsere bisherigen Arbeiten defragmentierten. Wir starten „nackt“, werfen uns ins kalte Wasser und schwimmen.

„Am Ende“ ist eine poetische Collage aus Musik, Text, Tanz und Theater über Leben und Sterben in einer schwierigen Zeit.

Eine krisensichere Produktion, die unter sich ändernden Bedingungen politischer, menschlicher und körperlicher Art spielbar bleibt. Wir passen uns mit größtmöglicher Flexibilität an vorhandene Möglichkeiten an. Künstlerin und Künstler sind die einzigen, die sich umarmen. Das Publikum hält Abstand. Wir spielen für einen einzigen Zuschauer oder für 1000. Der öffentliche Raum ist unsere Bühne.

 „Am Ende“ wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.  
 

Technik: Das Stück benötigt 5x4m freien Platz. Musik über MD

Spielelemente: Improvisation, Musik, Tanz, Theater, 2 Spieler*innen

Genre: Theater, Straßentheater, Circle Show, Improvisation  

Dauer: 30-45 min

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